Wie du durch kluges Innehalten Gelassenheit trainierst

Wenn uns im Leben etwas passiert, besteht unser Instinkt oft darin, sofort zu handeln und darauf zu reagieren. Gelassenheit trainieren haben wir nicht gelernt.

Das sieht dann oft so aus:

Du hast bei der Arbeit einen Fehler gemacht? Dann haust du vielleicht wütend auf die Tastatur.

Jemand nervt dich? Vielleicht gibst du unüberlegt eine pampige Antwort

Du willst genau das eine Stück vom Kuchen? Du schnappst es dir noch vor allen anderen.

Jemand nimmt dir die Vorfahrt? Du hupst empört und zeigst vielleicht den Mittelfinger.

Hast du dich wiedererkannt? Reagieren. Reagieren. Reagieren. Das ist es, was wir ständig tun.

Es scheint, als sei das Leben ist ein kontinuierlicher Zyklus zwischen Dingen, die mit uns geschehen, und der Art, wie wir darauf reagieren.

Und oft sind uns diese automatischen Reaktionen erst bewusst, wenn sie stattgefunden haben.

Manchmal ist die beste Antwort jedoch keine Antwort. Besonders in einem erhitzten Moment ist unser erster Impuls nicht immer der beste. Oft ist es nämlich besser, innezuhalten, nachzudenken und strategisch zu handeln.

Inhaltsübersicht

  • Anstatt also sofort zu reagieren, sollte dein Ziel sein, gelassen zu bleiben und achtsam eine Entscheidung zu treffen, ob und wenn ja wie reagieren solltest. Gelassenheit trainieren: Die Kunst innezuhalten und strategisch zu handeln. 3 richtungsweisende Gründe, um Gelassenheit zu kultivieren:
  • 1. Gelassenheit trainieren, um intensive Emotionen abzukühlen.

2. Gelassenheit trainieren, um deinen aktuellen Weg zu ändern.

3. Gelassenheit trainieren ermöglicht dir, langsamer zu fahren und die Aussicht zu genießen.Zusammenfassung: Darum ist Gelassenheit trainieren so bedeutsam.

Anstatt also sofort zu reagieren, sollte dein Ziel sein, gelassen zu bleiben und achtsam eine Entscheidung zu treffen, ob und wenn ja wie reagieren solltest.

Ja, ich weiß, das fällt uns schwer und oft fehlt uns die Zeit innezuhalten.

Denn wir sind darauf trainiert, hyperreaktiv zu sein.

Es ist doch so, dass wie zu jedem Zeitpunkt alles bekommen, was wir wollen und wann immer wir wollen.

Ob es sich um das Herunterladen eines Lieblingslieds in wenigen Sekunden, den Online-Kauf eines neuen Produkts mit einem Klick oder das sofortige Versenden einer Nachricht an Hunderte von Menschen über soziale Medien handelt, –

wir sind wir süchtig nach sofortiger Befriedigung.

Warum auf etwas warten , wenn ich es sofort erhalten kann? Handle jetzt, handle sofort, sonst ist es weg!

Aber stimmt das wirklich?

Wie wäre es, einen Schritt zurück zu treten, die Perspektive zu erweitern und dann zu entscheiden, ob eine Reaktion jetzt wirklich sein muss?

Gelassenheit trainieren: Die Kunst innezuhalten und strategisch zu handeln.

Strategisch zu handeln bedeutet einfach, sich Zeit zu lassen und geduldig zu sein. Anstatt impulsiv zu reagieren, warte doch einfach, bis sich die die erste Erregung gelegt hat. Triff dann gezielt deine Wahl für die angemessene Reaktion.

Vielleicht fragst du dich, warum du abwarten solltest, was es dir bringt?

Das ist eine berechtigte Frage. Vielleicht können dich die folgenden Gründe überzeugen, warum Gelassenheit trainieren * dir eine Menge bringt.

3 richtungsweisende Gründe, um Gelassenheit zu kultivieren:

1. Gelassenheit trainieren, um intensive Emotionen abzukühlen.

Es ist nämlich so, dass unser emotionales Gehirn oft viel schneller reagiert als unser denkendes Gehirn.

Wenn du also intensive Emotionen spürst, ist es oft schwierig, in dem Moment klar zu denken. Deswegen können deine erhitzten Emotionen dein Urteilsvermögen außer Kraft setzen.

Am schlimmsten ist jedoch, dass  wir oft schlecht vorhersagen können, wie wir uns in einer hoch aufgeladenen emotionalen Situation verhalten, bis wir sie aus erster Hand erleben.

Wir alle haben eine Art von „Jekyll und Hyde“ – Doppelpersönlichkeit in uns, und wer von ihnen sich zeigt, hängt weitgehend von unserem emotionalen Zustand ab.

Wenn du intensive, stark aufgeladene Gefühle verspürst, ist oft ein stretagischer Schritt zurück der einzige Weg, um sie abzukühlen und zur Besinnung zu kommen.

Was bedeutet es konkret abzuwarten?

Nun, du könntest:

dich entschuldigen,
den Raum verlassen,
einen kurzen Spaziergang machen,
zehn tiefe Atemzüge nehmen oder
über das Problem schlafen.

Und das soll funktionieren?

Aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, dass es wunderbar klappt und ich mich stärker und selbstbewusster fühle, wenn ich mich zurückhalte, anstatt auf die Wut oder die Beleidigung eines anderen einzugehen.

Probiere es doch beim nächsten Mal selber ganz gezielt aus.

2. Gelassenheit trainieren, um deinen aktuellen Weg zu ändern.

Wenn du durch die Natur gehst und dich auf einem falschen Weg befindest, was tust du dann?

Ganz bestimmt hältst du inne, orientierst dich, gehst manchmal wortwörtlich einige Schritte zurück. Mit anderen Worten: Du korrigierst deinen Weg.

Es mag zwar frustrierend oder schmerzhaft sein, diese Schritte zurück zu machen und zuzugeben, dass du einen Fehler begangen hast, aber es ist sicher besser, als den falschen Weg weiter zu gehen. Habe ich Recht?

Im übertragenen Sinne kann ein Schritt zurück dir dabei helfen, die Wege, die du im Leben eingeschlagen hast, neu zu bestimmen.

Dabei spielt es keine Rolle, ob es sich um deine Karriere, Beziehungen, Gesundheit, Gewohnheiten oder persönlichen Ziele handelt.

Tatsächlich gibt uns die Fähigkeit nachzudenken und abzuwarten ungeahnte Freiheit.

Dies bedeutet, dass wir nicht an unsere aktuellen Entscheidungen im Leben gebunden sind und die Möglichkeit haben, neu zu bewerten und Änderungen vorzunehmen.

Und das wünschen wir uns doch alle, nicht?

Manchmal bedeutet abzuwarten und dann erst zu handeln beispielsweise, eine Pause von einer Beziehung oder von deiner Karriere zu machen oder sogar deine Ziele neu zu setzen, wenn sie nicht mehr deinen Werten und Interessen dienen.

Anstatt dich blindlings vorwärts zu bewegen, halte doch inne und denke darüber nach, wie sich deine Lebensentscheidungen langfristig auswirken und ob du daran festhalten solltest oder nicht.

3. Gelassenheit trainieren ermöglicht dir, langsamer zu fahren und die Aussicht zu genießen.

Die Fähigkeit zurückzutreten und gelassen zu bleiben, ist auch für dein persönliches Glück und Wohlbefinden von wesentlicher Bedeutung.

Wenn du den Drang hast, dich ständig weiterzuentwickeln und immer auf den nächsten Punkt auf deiner to-do-Liste schaust, ist es schwierig, Zeit zu finden, um dich zu entspannen und für alles, was du bereits hast, dankbar zu sein.

Das kennst du doch sicher: Manchmal muss man einfach anhalten und die Aussicht genießen, weil sie einem einfach den Atem raubt.

Nimm dir auch in deinem Alltag einen Moment Zeit, um dich zu setzen und über all die guten Dinge in deinem Leben nachzudenken.

Denke an all die schönen Erlebnisse und Dinge, für die du dankbar bist.

Werde still, meditiere oder genieße das tägliche Wunder der Naturerscheinungen.

Das Leben geht schneller an uns vorbei, wenn wir nicht auf das achten, was direkt vor uns liegt. 

Wenn wir einen Schritt zurück machen, können wir uns einfach entspannen und im gegenwärtigen Moment glücklich sein.

Zusammenfassung: Darum ist Gelassenheit trainieren so bedeutsam.

Wir alle müssen ein gesundes Gleichgewicht im Leben finden zwischen vorwärts gehen und einen Schritt zurück machen.

Obwohl es für unsere Weiterentwicklung wichtig ist, uns selbst zu motivieren und ehrgeizig zu sein, ist es ebenso wichtig, dass wir Zeit finden, einfach nur still zu werden und glücklich zu sein.

Sei gut zu dir und bleibe gelassen, auch wenn um dich herum die Emotionen hochkochen. Tanke auf, anstatt dich zu verausgaben.

Wie du dir mit Jammern & Lästern dein Leben versaust

Gehörst du zu den Menschen, die immer was zu Jammern und zu Lästern haben? Hast du das Gefühl in deinem Leben überwiegt das Negative statt dem Positiven und es gibt in der Regel nicht so viel, worüber du dich freuen kannst? Ich kann dir verraten, woran das liegt und wie du dein Leben drastisch verändern kannst, indem du deinen Fokus neu ausrichtest.

Smaltalk

Jeder kennt es und fast alle machen es. Endweder man trifft eine bekannte Person auf der Straße oder man schreibt mit jemandem bei Whatsapp über Themen wie:

Wetter

Arbeit

Krankheiten („Was machen deine Rückenschmerzen?“)

Dann fängt das Jammern an wie zum Beispiel:

Es ist viel zu warm, ich wünschte es wäre bischen kälter..

Es ist so kalt, ich wünschte wir hätten wieder Sommer(damit man dann wieder über die Hitze jammern kann).

Meine Rücken schmerzen sind zwar weg aber ich musste so lange auf Sport verzichten blablabla.

Arbeit läuft sehr gut aber… ich muss in letzter Zeit so viele Überstunden machen und mein Chef hat ne Laune blablabla.

Du musst viele Überstunden machen? Hast du ein Glück. Wenigstens musst du nicht am Wochenende arbeiten.

Egal wie gut die Laune war durch den Smaltalk und den Wettkampf wem es schlechter geht, wird die Laune meistens schlimmer weil man in den meisten fällen beim Smaltalk über das negative redet. Man muss nicht unbedingt schlecht gelaunt danach sein, aber der Fokus ist dann erstmal auf das Negative gerichtet. Was auf dauer sehr viel verursachen kann in deinem Leben.

Hör endlich auf zu Jammern

Seit wann ist Jammern eigentlich zum Trend geworden? Ist es nicht befremdlich, dass wir uns wenn wir jemanden treffen erstmal das Gejammer dieser Person anhören müssen, um ihr dann lang und breit aufzuzählen, was in unserem Leben gerade schlecht läuft? Tut dir das gut? Haben danach nicht beide ein schlechtes Gefühl? Oder beklagen wir uns ständig, weil wir denken es wird dadurch besser? So nach dem Motto „geteiltes Leid ist halbes Leid“?

Wie wäre es, wenn wir uns statt zu Jammern einfach mal erzählen würden, was uns an schönen Dingen passiert ist? Was für ein toller Tag heute ist und worauf wir uns freuen. Und wenn dir nichts Gutes einfällt (weil du vermeintlich gerade nichts hast, worüber du dich freuen könntest), dann mach der anderen Person doch einfach ein Kompliment. Ich bin mir sicher, ihr beide geht nach so einem Gespräch mit einem guten Gefühl auseinander.

Das Resonanzgesetz

Denn was uns oft gar nicht bewusst ist, sind die negativen Auswirkungen des ständigen Jammerns. Nicht nur, dass wir anderen damit auf die Nerven gehen, sondern wir schaden damit auch uns selbst. Vielleicht hast du ja schon einmal vom Gesetz der Anziehung oder Resonanzgesetz gehört.

Dieses Gesetz besagt, dass du dir genau das in dein Leben holst, was du ausstrahlst. Wenn du also dauernd am Jammern und Nörgeln bist und deine Aufmerksamkeit somit nur auf die negativen Dinge in deinem Leben richtest, dann wirst du auch genau davon noch mehr bekommen. Darüber kannst du dich dann wieder beschweren und so den Kreislauf des Elends weiterführen.

Oder du entscheidest dich heute dazu, das Jammern einfach mal sein zu lassen. Wenn du damit aufhörst, deine Energie dafür zu verschwenden, kannst du deine Aufmerksamkeit statt auf das Problem auf dessen Lösung richten. Fokussiere dich auf das Schöne in deinem Leben und lerne die kleinen Dinge wieder zu schätzen. Sei dankbar für alles, was dir passiert und versuche in allem das Gute zu sehen. Probiere es doch mal einen Monat lang aus und beobachte, was sich in deinem Leben verändert.

Hör auf zu Lästern

Das selbe gilt übrigens auch fürs Lästern. Ich weiß, es ist schwer. Auch ich war schon in Situationen, in denen es mir echt schwer fiel, nicht schlecht über andere zu reden. Manchmal muss man sich einfach Luft machen. Das Problem an der Sache ist, dass wir dadurch mehr über uns preisgeben, als wir vielleicht vermuten.

Je öfter du über andere herziehst, desto stärker bleibst du bei den Menschen um dich herum als lästernde Person im Gedächtnis. Im schlimmsten Fall wirkst du dadurch sogar äußerst unsympathisch. Möchtest du, dass man dich so sieht? Dass man dich als Giftspritze wahrnimmt, die kein gutes Haar an anderen lässt? Außerdem gibst du beim Lästern eine Menge über dich Preis. Zum Beispiel, wie unzufrieden und unglücklich du mit deinem eigenen Leben bist.

Versuche doch stattdessen, die kleinen Fehler anderer Menschen zu verzeihen und davon auszugehen, dass die Person es nur gut meint. Und wenn nicht, dann verhält sie sich vielleicht dir gegenüber falsch, weil sie unsicher ist oder vor irgendetwas Angst hat und nicht weiß, wie sie sonst damit umgehen soll.

Über die Jahre habe ich mir angewöhnt, mich auf das Gute in den Menschen zu konzentrieren und arbeite daran, sie nicht für die Dinge, die sie sagen oder tun, zu verurteilen. Dadurch bleibt mir viel Wut oder Ärger gegenüber anderen erspart und Konflikte lassen sich auf dieses Weise viel besser lösen.

Du kannst nur das im Anderen sehen, was du selbst in dir siehst.

Lies das, wenn du denkst, dass du nicht gut genug bist

Tipp: Speichere dir diesen Artikel auf Pinterest oder als Lesezeichen, um immer wieder darauf zugreifen zu können, wenn du ihn brauchst!

Das Leben kann manchmal wirklich hart sein und es ist nicht nur enorm schwierig, mit realen Problemen umzugehen, sondern auch mit dem eigenen Verstand zu kämpfen. Das ist eine Herausforderung für sich.

Eins vorweg: Du bist gut genug. 

Ich glaube wirklich daran, dass es hilft seinen Kopf mit positiven Gedanken zu füllen. Aber es gibt einen Haken… Es braucht Zeit.

Denk nur an die Zeiten, in denen du dich selbst im Spiegel angeschaut hast und du dich gefühlt hast, als würden böse Geister in deinem Kopf wohnen und dir einflüstern:

„Du bist nicht gut genug, du bist dumm und nichts besonderes.“

Aber das sind keine Dämonen, die da reden.

Es sind nur Gedanken in deinem Kopf, die dein (Unter)Bewusstsein zur Kenntnis nimmt.

Jedes Mal, wenn du negative Gedanken in deinem Kopf zulässt und dich selber schlecht redest, wird dein negatives Selbstbild immer weiter gestärkt.

Dem musst du ein Ende setzen. Am besten so schnell wie möglich.

Wie wäre es mit jetzt? 

Anstatt negative Gedanken zuzulassen, solltest du von nun an verstärkt auf deine eigenen Gedanken achten. Sobald du bemerkst, dass du dich gerade wieder selber fertig machst, versuche sofort an positives zu denken.

Denn sobald du anfängst, dein Gehirn mit positiven Gedanken zu füllen, wirst du feststellen, dass dein Verstand dir dabei hilft, dich nicht zu quälen.

Wenn du mit einer problematischen Situation konfrontiert bist oder dich verloren in dir selbst fühlst, wird dein Verstand nach einer Zeit des Trainings anfangen, dich zu leiten. Er wird anfangen, dich zu lieben.

Denke an die Zeit, als du eine Zahnspange hattest, dein Bein in einem Gips war, das erste mal dein Herz gebrochen wurde… Klar, war das schlimm, aber du hattest keine andere Wahl, als weiterzumachen, zu überleben.

Die Zeiten waren hart. Tiefpunkte in deinem Leben aus dem du nur wieder rausklettern wolltest an dem du nur wieder frei sein wolltest, aber die Dinge brauchen Zeit, du wirst heilen, und du wirst wieder aufstehen.

Schau dich jetzt mal an, du bist ein Kämpfer und lebst immer noch.

WIE DU DEINE ÜBERZEUGUNG, NICHT GUT GENUG ZU SEIN, AUFLÖSEN UND SO DEIN SELBSTBEWUSSTSEIN STÄRKEN KANNST!

Du hast überlebt, weil du es musstest, denk daran, dass das auch für deinen Geist gilt.

Du solltest versuchen, die schlechten Tage zu analysieren und zu verstehen, warum du so denkst.

Wenn es nur ein Gefühl ist, dann musst du dich daran erinnern, dass auch dieses Gefühl vergehen und die Sonne wieder scheinen wird.

Und wenn es sich um ein ernstes Problem aus dem Leben handelt, musst du herausfinden, wie du es lösen kannst.

Also konzentriere dich auf die Lösung eines Problems, finde heraus, wie du wieder glücklich werden kannst, anstatt dich auf das Negative zu konzentrieren.

Selbst an deinen traurigsten Tagen musst du dich daran erinnern, dass du gut genug bist.

Sag es dir jeden Tag selber und bevor du es merkst, wird auch dein Unterbewusstsein davon überzeugt sein und dich wieder aus dem Loch ziehen, wenn du es am meisten brauchst.

Wenn du weitere Tipps brauchst, empfehle ich dir diesen Artikel: 27 einfache Dinge, die du tun kannst, um dein Selbstwertgefühl zu steigern.

Du willst dein Selbstwert stärken? Dann tue diese 27 Dinge.

Tipp: Speichere dir diesen Artikel auf Pinterest oder als Lesezeichen, um immer wieder darauf zugreifen zu können, wenn du ihn brauchst!

Eines der Dinge, das mich lange Zeit davon abhielt, meine Träume zu verfolgen, war die Angst vor dem Scheitern.

Und das fehlende Selbstwertgefühl, was benötigt wird, um diese Angst zu überwinden.

Ich denke, dass dies etwas ist, dem wir uns alle bis zu einem gewissen Grad entgegenstellen müssen. Die Frage auf die jeder eine Antwort sucht:

Wie lässt sich diese Angst überwinden und das eigene Selbstwertgefühl stärken?

Die Antwort?

Indem du immer weiter an deinem Selbstwertgefühl arbeitest. Das lässt sich sehr einfach sagen – das Umsetzen in die Tat ist der schwierige Teil.

Mehr oder weniger bewusst, habe ich genau das im Laufe der Jahre getan und es hat mir schließlich geholfen, meine Ängste zu überwinden und meine Träume zu verwirklichen.

Dieser Text soll dir dabei helfen, deinen Träumen näher zu kommen und deine Ängste endlich! hinter dir zu lassen.

Diesen Text kannst du als Weckruf verstehen. Wenn du dich leicht angegriffen oder beleidigt fühlst, wird dir der Text nicht gefallen.

In diesem Falle ist es jedoch wahrscheinlich für dich und deinen eigenen Wert umso wichtiger, dass du ihn liest.

Quasi eine Schocktherapie.

Mir haben diese 27 Dinge dabei geholfen mich wertvoller zu fühlen.

Ich hoffe, dass sie auch dir helfen und du so zufrieden mit deinem Leben werden kannst, wie ich es jetzt in diesem Moment bin.

Eines Vorweg:

Ich habe immer noch Ängste, zweifellos. Aber ich habe gelernt, dass ich mich gegen sie behaupten kann, dass ich die Mauer der Angst durchbrechen und auf der anderen Seite als Sieger mit einem breiten Lächeln herauskommen kann.

Damit du den Mut entwickeln kannst dir Zeit für eigene Pläne und Träume zu nehmen, ohne ein schlechtes Gewissen zu haben, ohne dass du dir Sorgen machst, was andere von dir denken.

Dinge anders zu tun als die meisten anderen Menschen, sich nicht unbedingt der Gesellschaft anzupassen und gegen den Mainstream zu schwimmen, kann mit einem geringen Selbstwertgefühl sehr schwierig sein und erfordert eine gigantische Portion Mut.

Es ist fast unmöglich, sich Zeit für seine Träume zu nehmen, nicht zu 100% in die Gesellschaft „reinzupassen“ und wirklich du selbst zu sein, wenn du ein geringes Selbstwertgefühl hast und die ganze Zeit nach Ausreden zu suchen.

Es wird Zeit Kontrolle über dein Selbstwertgefühl und dein Leben zu übernehmen.

Ist das überhaupt möglich, wenn jemand wenig Selbstvertrauen hat? Kannst du Dinge tun, die dein Selbstwertgefühl stärken? Kann ein Mensch aus eigener Kraft mehr Selbstvertrauen gewinnen?

Verdammt nochmal ja!

Auch wenn es in deiner aktuellen Situation vielleicht nicht so aussieht, glaube ich fest daran, dass du Dinge tun kannst, die dein Selbstwertgefühl stärken.

Denn dein Wert ist nicht genetisch festgelegt und auch nicht von anderen Personen abhängig. Sondern nur von dir selbst.

Sogar wenn du glaubst, dass du nicht sehr kompetent, nicht sehr schlau, nicht sehr attraktiv bist…. das lässt sich alles ändern.

Du kannst jemand werden, der Respekt verdient,… jemand, der das macht, was er will – auch wenn es Gegenwind gibt.

Dies lässt sich erreichen, indem du die Kontrolle über dein Leben und dein Selbstbewusstsein übernimmst.

Indem du konkrete Maßnahmen ergreifst, die deine Kompetenz, dein Selbstverständnis verbessern, kannst du dein Selbstvertrauen steigern, ohne auf die Hilfe von jemand anderem angewiesen zu sein.

Jetzt verrate ich dir die 27 Dinge, die dir dabei helfen werden dein Selbstwertgefühl zu steigern.

Nichts davon ist „revolutionär“, keiner dieser Punkte wird alleine dafür sorgen, dass du ein gottgleiches Selbstvertrauen entwickelst.

Ebenso ist die Liste bestimmt nicht vollständig… Es sind nur ein paar meiner Lieblingsdinge,… Strategien, die bei mir funktioniert haben.

Du musst nicht unbedingt an alle einen Haken machen, als ob es eine ToDo-Liste wäre…. Such dir einfach die Dinge aus, die dich ansprechen. Am Anfang vielleicht nur ein paar davon, dann kannst du die anderen ausprobieren.

Wenn etwas für dich nicht funktioniert, probier es einfach mit etwas anderem.

Okay, das wars jetzt:

Hier sind die 27 Dinge, die mir geholfen haben mein Selbstwertgefühl zu steigern und auch dir dabei helfen können:

1. Pflege dich selbst

Diese Sache scheint sehr offensichtlich, aber es ist erstaunlich, was für einen Unterschied eine Dusche, eine Rasur oder eine neue Frisur für dein Selbstwertgefühl und dein Selbstbild bedeuten kann.

Es gab Tage, an denen ich meine Stimmung mit dieser simplen Aktion komplett umgedreht habe. Sich frisch und sauber zu fühlen, ist ein besonderes Gefühl – fast so als wären alle schlechten Gefühle und Gedanken weggespült.

Riech mal unter deinem Arm. Rosig frisch oder verschwitzt und stinkig?

Wenn das letztere der Fall ist: Geh duschen. Jetzt!

Ich warte hier auf dich…

Wie kannst du einen hohen Selbstwert haben, wenn du stinkst wie ungewaschene Sportsocken einer Ringkämpferin?

Und bevor du jetzt denkst: Aber, sollte ich nicht auch einen hohen Selbstwert haben, wenn ich ein bisschen stinke?

Ja natürlich.

Es gibt aber einen Unterschied dazwischen strenger zu riechen, weil du den ganzen Tag gearbeitet oder Sport gemacht hast und zu stinken, weil du dich nicht um dich kümmerst.

Gewaltiger Unterschied.

2. Zieh dich gut an

Das geht Hand in Hand mit dem ersten Punkt. Wenn du dich gut anziehst, wirst du dich auch gut fühlen.

Du wirst dich erfolgreich und vorzeigbar fühlen. So als könntest du die ganze Welt erobern.

Ich weiß,… sich gut anzuziehen bedeutet für jeden etwas anderes.

Es muss kein teures und piekfeines Outfit sein, wenn du dich daran nicht wohl fühlst. Ein lässiges oder kuscheliges oder heißes Outfit ist genauso gut.

Die Hauptsache ist, dass du dich darin toll fühlst.

Trotzdem, du solltest mal darüber nachdenken, ob deine Wohlfühl-Klamotten ein Produkt deines niedrigen Selbstwertes sind oder ob sie dir einen Selbstvertrauens-Boost geben…

Mh…

Eines ist jedoch – so oder so – Pflicht: Die Klamotten müssen sauber sein.

3. Verändere dein Selbstbild

Unser Selbstbild bedeutet uns so viel, mehr als uns oft bewusst ist.

Wir haben ein mentales Bild von uns selbst und es bestimmt, wie zuversichtlich wir in uns selbst sind. Dieses Bild von dir ist aber nicht in Stein gemeißelt und unveränderlich.

Du kannst es ändern!

Dafür kannst du deine mentalen Photoshop-Fähigkeiten nutzen und an deinem Selbstbild arbeiten.

Wenn es nicht sehr gut ist, ändere es. Finde heraus, warum du dich so siehst, und finde einen Weg, es zu reparieren.

Ein guter erster Schritt ist ein neues Outfit.

Kleider machen Leute, und so… Du kannst dir bei H&M und Zara 3 Outfits, die gut aussehen, für unter 100 Euro kaufen. Eine komplette neue Garderobe für 500 Euro.

das ist viel Geld…

Ist dir dein Selbstwert nicht 10.000x mehr wert als ein paar Euro?

ich habe aber keine 500 Euro…

Da gibt es eine einfache Lösung. Verdiene sie dir.

  • Verkauf etwas
  • Tausche dein Können/deine Zeit gegen Geld ein
  • Pump deine Oma an
  • Sammle Pfandflaschen
  • oder oder oder

Du kannst sie auch zusammensparen, wenn du auf unwichtigen Mist (Chips, das neue iPhone, 5 Starbucks Kaffee pro Woche, Zigaretten, Netflix oder die 17 Bier am Wochenende) verzichtest.

Aber…

Ich weiß echt nicht, warum du diesen Text hier liest, aber nichtmal bereit bist kurzfristig zu leiden, um dein Leben und Selbstwertgefühl langfristig zu verbessern.

4. Denke positiv

Eines der Dinge, die ich gelernt habe, als ich damit angefangen habe „fit zu werden“ und mich sportlich zu betätigen, wie leicht sich negative Gedanken durch Positives ersetzen lässt.

Mit der Erkenntnis, dass sich Gedanken tatsächlich ändern lassen, können große Dinge in deinem Leben passieren.

Es klingt so banal, aber verdammt es funktioniert. Ernsthaft.

Versuch ab jetzt positiv zu denken, dich dazu zu zwingen DU SCHAFFST DAS zu denken…

Probier. Es. Aus!

Frage dich einfach, was dein selbstbewusstes Ich tun würde.

Dann machst du genau das.

5. Töte deine negativen Gedanken, wenn du dein Selbstwertgefühl stärken willst

Klingt krass, ist aber ein Wundermittel, wenn es darum geht das eigene Selbstwertgefühl zu stärken.

Es ist quasi eine Wiederholung von dem obigen Punkt, aber es ist so wichtig, dass es einen eigenen Punkt verdient hat.

Du musst lernen, dir selber zuzuhören, wenn du mit dir selbst redest…

Ist dir bewusst, dass du den ganzen Tag mit dir selbst redest? Quasi ununterbrochen. Nimm dir einen Moment und mach dir das wirklich klar. Dein Selbst, die Stimme in deinem Kopf hört nie auf zu quatschen. Nie!

Ob es dir klar ist oder nicht, die Gedanken, die du über dich selbst hast und über alles urteilen, was du tust, haben einen gigantischen Einfluss auf dich.

Als ich anfing Sport zu treiben, dachte ich oft:

„Das ist zu anstrengend… Ich schaffe das eh nicht… Das ist doch sowieso alles scheiße…“

Mit großer Wahrscheinlichkeit kennst du diese Gedanken auch.

Vielleicht auch gerade als du den dritten Punkt gelesen hast.

Ich kenne diese Gedanken. Irgendwann lernte ich jedoch dieses negative Stimme in meinem Kopf zu erkennen und lernte einen Trick, der alles in meinem Leben veränderte.

Ich fing an mir vorzustellen, dass ein negativer Gedanke unerwünscht in meinen Kopf war.

Ein unnatürliches kleines, ekliges, böses Monster. Sobald das Monster auftauchte und anfing negative Gedanken in meinen Kopf zu pflanzen, würde ich es bemerken.

Sobald ich es bemerke, stampfte ich darauf (natürlich mental), zerquetsche es und denke mir „Du bist nur ein kleines Monster, du hast keine Macht über mich“.

Töte es!

Dann ersetzt du es durch positive Gedanken.

„Komm schon, ich schaffe das! // Noch einen Sit-Up! // Ich bin stolz darauf, dass ich das gerade mache! // Irgendwie kriege ich die 500 Euro schon zusammen…“

Um dir zu zeigen, wie wichtig die Auslöschung negativer Gedanken ist, hilft ein kleines Gedankenexperiment.

Wenn die Stimme, die dir sagt, dass du nicht gut genug, nicht schlau genug, nicht hübsch genug, nicht talentiert genug bist, nicht in deinem Kopf wäre, sondern stattdessen von einer Person kommt, die dir gegenübersteht…

Wie würdest du reagieren?

Denk kurz darüber nach. Stell dir vor, dass jemand den du gerne magst vor dir steht.

Die Person schaut dir in die Augen und sagt:

Du bist echt scheiße…
Und hässlich…
Und dumm…
Du bist ein Fehler…
Mir fällt kein Grund ein, warum dich jemals jemand lieben könnte…

Wie fühlst du dich?

Steigen dir Tränen in die Augen? Wirst du wütend? Willst du der Person eine reinhauen? Bist du in dich zusammengesackt? Bist du traurig?

Verdammt.

Mich würde es unendlich verletzen, wenn jemand so etwas zu mir sagen würde…

Wieso lasse ich dann zu, dass ich selber so mit mir rede?

So darf es nicht weitergehen. Ich versprach mir selbst

„So werde ich nie wieder mit mir reden!“

In diesem Sinne:

Töte deine negativen Gedanken. Du verdienst besseres als von einem kleinen Monster regiert zu werden.

6. Lerne dich selbst kennen

Die weisesten Generäle versuchen den Feind sehr gut kennenzulernen. Du kannst aber keinen Feind besiegen, den du nicht kennst…

„Kenne Deinen Feind und kenne Dich selbst, dann wirst Du in hundert Schlachten nicht in Gefahr geraten.“ – Weisheit von Sun Tzu

Wenn du versuchst, dein negatives Selbstbild zu besiegen und es durch ein hohes Selbstwertgefühl ersetzen willst, bist du dein eigener Feind.

Lerne dein aktuelles Selbst also gut kennen.

Fange damit an, auf die Stimme in deinem Kopf zu achten und deinen Gedanken aktiv zuzuhören.

Sind sie positiv oder negativ? Wieso denke ich das gerade?

Eine Möglichkeit dies zu erreichen, ist seine Gedanken über sich selbst zum Beispiel in einem Tagebuch aufzuschreiben. So wie ein außenstehender Beobachter.

Die Gedanken, die du über dich selbst hast, kannst du so analysieren und dich fragen, warum du solche Gedanken hast.

Dann kannst du all die guten Dinge an dir denken und das aufschreiben.

Die Dinge und Eigenarten, die dich gut machen. Die Dinge, die du an dir magst.

So klein oder groß sie auch sein mögen.

Denke über Situationen aus deinem Leben nach und frage dich, warum du gehandelt hast, wie du gehandelt hast.

Hast du etwas nicht getan, weil du Angst hattest ausgelacht zu werden oder das jemand denkt, dass du blöd bist? Hättest du dich am liebsten in deinem Bett versteckt?

Sind es echte Einschränkungen, die dich von einer Handlung abgehalten haben oder hast du dich selber (bzw. das kleine Monster) eingeschränkt.

Grabe tief in deiner eigenen Gedankenwelt und versuche zu verstehen, wieso du so gehandelt hast.

Wenn du aus Angst gehandelt hast, kannst du dir Alternativ vorstellen, wie du dich verhalten hättest, wenn du ein starkes Selbstwertgefühl hättest.

Spiele dieses Szenario ruhig mehrmals in deinem Kopf nach…

Bist du das nächste Mal in einer schwierigen Situation, kannst du dich fragen, wieso du gerade so handelst…

Dann versuch das zu tun, was du tun würdest wenn du keine Angst hättest und dir selber einen hohen Wert geben würdest.

Sobald du dich selber und die Gründe hinter deinem Verhalten kennst, weißt du genau, was du tun kannst, um als Sieger aus einer Situation herauszugehen.

Kenne dich selbst und du wirst alle Schlachten gewinnen. – Sun Tzu

7. Verhalte dich positiv

Positives denken alleine reicht nicht aus… du musst es auch in die Tat umsetzen. Steht schon so in der Bibel.

Tatsächlich ist das Handeln der Schlüssel zur Entwicklung von einem gesunden Selbstwertgefühl.

Es ist eine Sache zu lernen, positiv zu denken,… aber wenn du anfängst, auch positiv auf deine Umwelt zu reagieren, veränderst du dich selbst.

Eine Handlung nach der anderen.

Du bist, was du tust. Wenn du also änderst, was du tust, änderst du, was du bist.

Handelst du positiv, anstatt dir selbst zu sagen, dass du etwas nicht kannst, wird sich deine Welt verändern.

Ja, es ist so einfach.

Spreche positiv mit anderen Menschen, handle mit positiver Energie.

Du wirst schon bald einen gewaltigen Unterschied bemerken.

8. Sei freundlich, großzügig und bestimmt

Klingt kitschig, oder?

Wenn dir das zu Hippie-mäßig klingt, lies trotzdem weiter.

Es geht nicht darum mit Blumen im Haar in einem Feld rumzuhüpfen (außer natürlich dich macht das glücklich), Pennern ’n Euro zu geben, wenn sie danach fragen, zu lächeln, wenn dich jemand schlecht behandelt oder von jetzt an wie Jesus durch die Welt zu gehen und immer die andere Wange hinzuhalten.

Freundlich, großzügig und bestimmt durch die Welt zu schreiten, bedeutet, dass du dich nicht unnötig wie ein Arschloch verhältst, Leuten hilfst, die es verdient haben, und Nein sagen kannst, wenn jemand nicht das Beste für dich will.

Dazu später mehr.

9. Sei bereit

Das eigene Selbstwertgefühl zu stärken wird zu einer schwierigen – vielleicht auch unmöglichen – Aufgabe, wenn du nicht daran glaubst, dass du etwas gut kannst.

Das Gefühl des Nichtskönnens lässt sich jedoch besiegen, indem du dich so gut wie möglich vorbereitest.

Stell dir mal vor, dass eine Test-Situation (z.B. ein Vokabel-Test, eine Fahrprüfung oder eine Präsentation vor deinem Chef) ansteht.

Wenn du dich nicht darauf vorbereitet hast, wirst du wahrscheinlich kein Vertrauen in deine Fähigkeiten haben, in der Test-Situation zu glänzen…

Hast du jedoch fleißig gelernt, dich richtig gut vorbereitet, wirst du viel selbstbewusster sein.

Zu wissen, dass du ein Experte bist, weil du etwas dafür getan hast, stärkt dein Selbstwertgefühl.

Betrachte das Leben als eine große Prüfung und bereite dich so gut darauf vor, wie du kannst.

Ein wichtiger Schlüssel zum Erfolg ist das eigene Selbstvertrauen.

Ein Schlüssel zum Selbstvertrauen ist die Vorbereitung. – Arthur Ashe

10. Kenne deine Prinzipien und lebe danach

Auf welchen Prinzipien basiert dein Leben?

Wenn du das nicht weißt, wirst du Schwierigkeiten haben dein Leben in eine Richtung zu lenken mit der du zufrieden bist.

Ich selbst versuche nach der Goldenen Regel zu leben.

„Behandle andere so, wie du von ihnen behandelt werden willst.“

Das ist mein Schlüsselprinzip.

Ich versuche, mein Leben nach dieser Regel zu leben. Natürlich ist das nicht das einzige Prinzip.

Ich habe auch noch ein paar andere Prinzipien, aber sie sind meistens in irgendeiner Weise mit dieser Regel verbunden – abgesehen davon, dass ich meine Ziele egoistisch und mit Leidenschaft verfolge (was du auch tun solltest).

Wie auch immer, denke an deine Prinzipien… auch wenn du sie gerade noch nicht bewusst kennst. Denke darüber nach auf welche Säulen dein Leben aufgebaut ist.

Dinge wie,…

  • Ich würde nie etwas mit einer Person anfangen, die in einer Beziehung ist…
  • Ich will niemandem Schmerz zufügen…
  • Ich tue nichts, was mir keine Freude bringt…
  • Ich will den Menschen, die mir gut tuen und mich weiterbringen, helfen und dafür sorgen, dass es ihnen gut geht…
  • etc.

Nachdem du dir klar gemacht hast, was deine Prinzipien sind, solltest du nach ihnen leben.

So lebst du dein Leben nicht wie ein Fähnchen im Wind, sondern mit einer geraden Linie und kannst dein Selbstwertgefühl stärken, da du weißt, was dir wichtig ist.

11. Spreche mit Bedacht und sei ruhig

So eine einfache Sache.

Es kann einen großen Unterschied machen, wie du von anderen wahrgenommen wirst. Eine selbstbewusste, autoritäre Person nimmt sich Zeit beim sprechen.

Das zeugt von einem hohen Selbstwertgefühl.

Schau dir eine von Putins reden an, die meisten Ted Talks, oder Don Corleone in der Pate an.

Wer sich nicht hörenswert fühlt, spricht schnell, weil er andere nicht auf etwas warten lassen will, das wertlos ist.

Denke an Beispiele für beides aus deinem Bekanntenkreis… fällt dir der Unterschied auf?

Auch wenn du den Selbstwert von jemandem, der langsam spricht, nicht immer spürst, versuch es selber ein paar Mal.

Anstatt sofort los zu brabbeln, nimm dir von nun an einen Moment, um über deine Antwort nachzudenken.

Es wird dir mehr Selbstvertrauen und einen höheren Wert geben.

Natürlich sollte es nicht auf die Spitze getrieben werden, so dass dein Gegenüber denkt, du hättest einen Schlaganfall, aber es sollte eben auch nicht überstürzt klingen.

12. Stehe gerade und ziehe deine Schultern zurück

Nicht ohne Grund ist diese Regel das erste Kapital in Jordan Petersons Bestseller 12 Rules for Life.

Eine aufrechte Haltung ist nicht nur gut für deinen Rücken, sondern ist auch ein wichtiger Faktor, wenn du dein Selbstwertgefühl stärken willst.

Besonders bei einer schlechten Grundhaltung, die durch das Sitzen vorm PC noch verschlimmert wird, wirkt ein grader Rücken Wunder.

Es braucht etwas Zeit, um deinen Körper umzuerziehen und eine gute Haltung zum neuen Standard zu machen.

Ich muss mich manchmal daran erinnern aufrecht zu stehen und meine Schultern zurückzuziehen.

Sobald ich nicht mehr wie ein Schluck Wasser in der Kurve rumstehe fühle ich mich direkt besser – mein Selbstwertgefühl steigt.

Das beste daran?

Es ist sehr einfach:

Ich stelle mir vor, dass ein Seil meinen Kopf in Richtung Himmel zieht und der Rest meines Körpers sich entsprechend aufrichtet.

Das war’s schon. Schon strahlst du Selbstsicherheit aus, da du dich nicht mehr vom Leben klein machen lässt.

Nebenbei bemerkt, Menschen, die sich groß machen und selbstsicher stehen, sind attraktiver.

Was – meiner Meinung nach – eine sehr gute Sache ist.

13. Steigere deine Kompetenz

Wie kannst du dich kompetenter fühlen?

Indem du kompetenter wirst.

Und wie lässt sich das erreichen?

Durch Arbeit und Übung.

Wer ein kompetenterer Schriftsteller werden will, schreibt nicht direkt ein Buch. Der Anfang sieht meist anders aus, nämlich in dem am Anfang einfach mehr geschrieben wird.

Entweder Tagebucheinträge, Blogs, Kurzgeschichten oder freiberuflich für andere zu schreiben, wird dir immens helfen bei deinem Vorhaben Schriftsteller zu werden.

Je mehr du schreibst, desto besser wirst du sein.

Der Spruch Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen entspricht zu 100% der Wahrheit.

Wenn du also deine Kompetenz in etwas steigern willst, solltest du dir pro Tag mindestens 30 Minuten frei nehmen.

So wirst du kontinuierlich besser und bist schon bald sehr kompetent bei dem, was du dir vorgenommen hast.

Schritt für Schritt…

Das bringt uns direkt zum nächsten wichtigen Punkt, wenn es darum geht das eigene Selbstwertgefühl zu stärken…

14. Setze dir kleine Ziele und erreiche sie

Menschen machen oft den Fehler, sich gigantische Ziele zu setzen und wenn sie diese nicht erreichen, sind sie entmutigt.

Ein besserer Ansatz ist sich kleinere Zwischenziele zu setzen.

Anstatt zu sagen Ich werde Milliardär! solltest du dir erst vornehmen deine ersten 100 Euro zu verdienen.

Setz dir ein Ziel, von dem du weißt, dass du es erreichen kannst.

Dann hakst du das ab.

Ich verspreche dir, es wird dir gut tun.

Setze dir dann ein weiteres kleines Ziel und hake das ab.

Je mehr kleine Ziele du erreichst, desto besser wirst du dich damit fühlen. Schon bald wirst du dir größere (aber dennoch erreichbare) Ziele setzen und diese auch mit Leichtigkeit erreichen.

Setze dir kleine Ziele, die du erreichen kannst. So kommst du Schritt für Schritt zum großen Ziel.

15. Ändere eine kleine Gewohnheit

Etwas kleines in seinem Leben zu verbessern hilft massiv bei der Steigerung des Selbstwertgefühls.

Es muss nichts großes sein, wie zum Beispiel mit dem Rauchen aufzuhören.

Kleine Dinge, wie das Aufschreiben von Dingen, die dich glücklich machen, oder 10 Minuten früher aufwachen, oder direkt ein Glas Wasser trinken, wenn du aufwachst.

Etwas Kleines, von dem du weißt, dass du es kannst.

Tu es für einen Monat. Wenn du es geschafft hast, wirst du dich wertvoller und stärker fühlen.

16. Fokussiere dich auf Lösungen

Wenn du dich gerne beschwerst, motzt oder dich ausschließlich auf Probleme konzentrierst, ändere jetzt sofort deinen Fokus.

Sich auf die Lösungen statt auf Probleme zu fokussieren, ist eines der besten Dinge, die du für dein Selbstvertrauen und deine Karriere tun kannst.

Ich bin dick und faul! – Wie kannst du das ändern?

Ich kann mich nicht motivieren! – Wie lässt sich das ändern?

Ich habe keine Energie! Und was ist die Lösung?

Lerne nach Lösungen zu suchen, anstatt nur die Probleme zu sehen.

17. Lächle mehr und dein Selbstwertgefühl geht durch die Decke!

Sehr banal, ich weiß. Aber es funktioniert.

Ich fühle mich sofort besser, wenn ich lächle, und es hilft mir auch, freundlicher zu anderen zu sein.

Eine kleine Sache, die eine Kettenreaktion haben kann.

Keine schlechte Investition deiner Zeit und Energie.

18. Tue freiwillig etwas Gutes. Einfach so

Dieser Rat geht Hand in Hand mit Sei freundlich und großzügig, ist aber etwas spezifischer.

Es ist egal, ob es im Moment die Vorweihnachtszeit, Ostern, Hanukkah oder ein normaler Wochentag ist, etwas freiwillig zu tun, ohne auf den eigenen Vorteil aus zu sein, fühlt sich gut an.

Es ist auch egal, ob es eine kleine oder große Geste ist…

  • Jemanden ein ehrliches Kompliment zu machen,…
  • Einem älteren Mensch den Einkauf zu tragen,…
  • Jemanden die Tür aufzuhalten,…
  • Einem Freund bei dem Erreichen seiner Ziele zu unterstützen,…
  • Etwas zu spenden,…
  • Jemandem etwas mitzubringen, um ihm eine Freude zu machen,…

Alles Dinge, die dich nichts (beziehungsweise wenig) kosten, aber viel Positives bewirken können.

In dem Leben des Anderen und in deinem eigenen. Freiwillig Gutes zu tun, ist eine wahre Wunderwaffe, wenn du dein Selbstwertgefühl stärken willst.

Und wer weiß…

vielleicht kommt etwas von dem Gutem, was du tust, zu dir zurück und dein Leben wird zu einer Aufwärtsspirale des Glücks.

19. Sei dankbar und such nach dem positiven im Leben

Dankbarkeit. Eines der wichtigsten Dinge, die ich auf meinem Lebensweg gelernt habe.

Dankbar zu sein, erfüllt einen mit positiver Energie. Das Gute daran ist, dass es egal ist, wie groß oder klein etwas ist.

Du kannst für Abermillionen Dinge dankbar sein…

  • Du hast ein Dach über dem Kopf
  • Du kannst etwas essen, wenn du Hunger hast
  • Du lebst nicht in einem Kriegsgebiet, wo es Bomben hagelt
  • Dein Hund freut sich, wenn er dich sieht
  • Heute scheint die Sonne
  • Heute regnet es und die Blumen vertrocknen nicht
  • Du kannst diese Worte gerade lesen
  • Dein Klo ist nicht verstopft
  • Du hast einen Job

Anstatt dich über Kleinigkeiten aufzuregen, solltest du dich lieber an den kleinen Dingen des Lebens erfreuen.

Klar wirst du nass, wenn es regnet.

Aber hast du die Kinder gesehen, die fröhlich lachend von Pfütze zu Pfütze hüpfen?

Oder das ältere Pärchen, das sich einen Regenschirm teilt?

Klingt es für dich nicht viel besser, für die kleinen Dinge dankbar zu sein, anstatt eine Grimasse zu ziehen, weil ein paar Wassertropfen dich treffen?

Wenn du dir selber zuhörst und merkst, dass die Stimme in deinem Kopf sich gerade nur auf das negative konzentriert, solltest du dich dazu zwingen, die positiven Aspekte der Situation zu finden.

Nach einer gewissen Zeit, viel kürzer als du gerade annimmst, wird sich dein Denken zum positiven hin verändern und dein Selbstwertgefühl stärken.

20. Beweg dich

Wenn du dich nackt vor deinen Spiegel stellst, gefällt dir was du siehst?

Falls nicht wird es Zeit, dass du in Bewegung kommst.

Bist du unzufrieden mit deinem Körper, weil alles schwabbelt, ist jetzt ein guter Zeitpunkt das zu ändern.

Selbstakzeptanz egal wie du aussiehst ist wichtig, klar.

Es ist aber schwierig sich selbst zu respektieren, wenn du dich nicht bewegst und die ganze Zeit schlechte Nahrung zu dir nimmst.

Fitter zu werden ist eine der besten Entscheidungen gewesen, die ich in der letzten Zeit getroffen habe. Denn es hat mir sehr dabei geholfen mein Selbstwertgefühl zu stärken.

Alles, was du am Anfang tun musst, ist ein paar Mal die Woche spazieren zu gehen, ein paar Sit-Ups oder Liegestütze zu machen und du wirst schon bald die Vorteile sehen.

Und willst dann vielleicht noch mehr. Fang einfach klein an. Schritt für Schritt.

21. Sei neugierig

Sich selbst zu verbessern, ist im Allgemeinen eine der besten Strategien, um das eigene Selbstwertgefühl zu steigern.

Du kannst das auf viele verschiedene Arten tun.

Einer der besten Wege, um sich selbst zu verbessern ist jedoch neugierig zu sein und einen Wissensdurst zu entwickeln.

Genauso wie es sich lohnt die eigene Kompetenz auszubauen, solltest du an deiner Neugier arbeiten.

Es gab Zeitpunkte in meinem Leben, wo ich mich so sehr für unwichtige Sachen interessierte, dass ich über 100 Seiten aus dem Internet ausdruckte und durcharbeitete.

Einfach so, weil ich neugierig war, nicht weil es mir etwas gebracht hat.

Es ist wichtig stetig Neues zu lernen, sonst langweilt sich dein Gehirn.

Dabei ist es egal, ob du mehr über ein Thema lernst indem du im Internet recherchierst, in Zeitschriften und Büchern liest oder mit jemandem sprichst, der Erfahrung auf dem Gebiet hat.

Wenn du deinen Wissensschatz nach und nach aufbaust, wirst du automatisch selbstbewusster, da du bei immer mehr Themen ein Experte bist.

Eine andere Form von Neugier ist das Hinterfragen.

Es ist wichtig neuen (und alten) Informationen skeptisch gegenüber zu stehen.

Stimmt das, was mein Gegenüber mir erzählt wirklich oder will er mich nur für seine Meinung gewinnen?

Deswegen solltest du dir deine eigenen Gedanken machen und prüfen, was wahr und was falsch ist.

Nimm nichts einfach so für bahre Münze, egal ob es von einem Kollegen, den Medien oder einer anderen Quelle kommt.

Du kennst bestimmt dieses Bild hier:

selbstwertgefuehl skepsis

Betrachte die Aussagen anderer als das, was sie sind: Meinungen, die ihr Weltbild stützen – die ganze Wahrheit muss es deswegen noch lange nicht sein.

Wenn dir das nächste Mal jemand einen „Fakt“ entgegen schleudert, solltest du dir denken: „Interessante Sichtweise“…

22. Tue etwas, was du lange vor dir hergeschoben hast

Du wolltest schon ewig den Rasen mähen, jemanden um ein Date bitten, anfangen dich besser zu ernähren?

Was steht auf deiner To-Do-Liste?

Mache das gleich morgen früh und schaffe es aus dem Weg.

So klein oder groß dein Vorhaben auch sein mag. Du wirst dich großartig fühlen und dein Selbstwertgefühl wird steigen!

Win-Win-Situation.

23. Hör auf Nachrichten zu gucken & dein Selbstwert wird es dir danken

Wie kannst du erwarten positiv zu sein, ein starkes Selbstwertgefühl zu entwickeln, wenn du pro Tag hundert Mal von Tod, Zerstörung, Vergewaltigung und anderen Krisen hörst?

Die Nachrichten treten dir jeden Tag mehrfach in die metaphorischen Eier deines Wohlbefindens.

Und wofür?

Nur damit du weißt, dass es an vielen Orten der Welt gerade richtig scheiße ist.

Kannst du was daran ändern?

Nö, wahrscheinlich nicht.

Du liest gerade diesen Text, was bedeutet, dass du genug eigene Baustellen hast an denen du arbeiten musst, bevor du dir um jemand anderen Sorgen machen kannst.

Alles, was du wirklich wissen musst (und mehr), wird dir dein Umfeld schon sagen…

Hast du schon gehört, die große Koalition ist zustande gekommen!?

Okay, cool.

Probier es mal für eine Woche aus und blende die Nachrichten in deinem Alltag aus.

Ich garantiere dir, du wirst es überleben und merken, wie unwichtig die meisten Weltgeschehnisse für dein Leben sind.

Du kannst dir Sorgen um den Reissack machen, der in China umgefallen ist, sobald du dein eigenes Leben in Ordnung gebracht hast.

24. Werde aktiv

Etwas zu tun, ist fast immer besser als nichts zu tun.

Natürlich kann etwas tun zu Fehlern führen… aber Fehler sind ein Teil des Lebens.

So lernen wir. Ohne Fehler würden wir nie besser werden. Also mach dir darum keine Sorgen. Tue es einfach.

Beweg deinen Arsch und werde aktiv.

Sei es körperlich oder mental – Gehe die Schritte, die nötig sind, um dein Leben aktiv zu verbessern und dein Selbstwertgefühl stärken.

25. Arbeite an kleinen Dingen

Der Versuch, ein großes Projekt oder eine große Aufgabe anzunehmen, kann überwältigend, abschreckend und einschüchternd für jeden sein, selbst für die Besten von uns.

Als würdest du dir vornehmen auf den Mount Everest zu steigen und siehst nichtmal den Gipfel. Unmöglich und unglaublich demotivierend. 

Denke an #14 Setze kleine Ziele…

Du solltest deswegen lernen, etwas Großes in kleine Stücke aufzubrechen und diese Dinge nacheinander abzuarbeiten.

Kleine Errungenschaften sorgen für ein gutes Gefühl, und sie summieren sich zu großen Errungenschaften.

Lerne die ganze Zeit so zu arbeiten, und schon bald wirst du ein selbstbewusster Mensch sein, der auch die größten Projekte mit Leichtigkeit erledigt.

Denkst du, dass ich mich einfach hingesetzt habe und mir vorgenommen habe:

Okay, jetzt schreibe ich mehr als fünftausend Wörter zum Thema Selbstwertgefühl.

Nein, das wäre absolut wahnsinnig.

Ich habe geschaut, was andere zu dem Thema geschrieben haben, dann erst eine Liste erstellt mit Dingen, die mir geholfen haben und habe die Punkte nacheinander erst grob, dann im Detail erläutert und aufgeschrieben.

Ich wiederhole mich, aber es ist wichtig:

Du kommst einem glücklicheren Leben, deinen Zielen, einem starken Selbstwertgefühl nur Schritt für Schritt näher.

26. Räum auf (wenigstens ein wenig)

Dies mag für manche Leser wie eine kleine, einfache Sache erscheinen – für andere Menschen (mich mit inbegriffen) ist es aber gar nicht so einfach Ordnung zu halten.

Trotzdem,.. Mir hilft es immer aufzuräumen.

Wenn die Welt um dich herum im Chaos versinkt, ist das Aufräumen eine Möglichkeit, um ein kleines Stück deines Lebens unter Kontrolle zu bekommen.

Auch wenn es nur der Schreibtisch ist.

Es wird die Ruhe im Zentrum des Sturms.

27. Verbanne böse Menschen aus deinem Leben

Mmh… der letzte Punkt auf der Liste.

Auch wenn ich am Anfang geschrieben habe, dass die Punkte auf dieser Liste in keiner bestimmten Reihenfolge sind, spreche ich diesen Punkt als letztes an.

Aus einem einfachen Grund.

Es ist die Aktion, die am meisten Mut erfordert.

Es hört sich logisch an Menschen aus dem eigenen Leben zu verbannen, die einem nicht gut tun.

Klar.

Was ist aber, wenn die toxischen Menschen in deinem Leben deine Eltern, dein Partner oder deine „Freunde“ sind? Nicht mehr so einfach, oder?

Deswegen erfordert es Mut, unendlich viel davon.

Mit großer Wahrscheinlichkeit werden Menschen aus deinem Umfeld teilweise dafür verantwortlich sein, dass dein Selbstwertgefühl nicht gerade der Knaller ist.

Achte mal darauf, wie dein Umfeld reagiert, wenn du sagst, dass du dein Leben verbessern willst… sei es durch Sport, ein neues Hobby, in die Selbstständigkeit zu starten, indem du mehr liest oder neue Kontakte knüpfst.

Aussagen wie…

  • Ach, in 2 Wochen gehst du eh nicht mehr ins Fitness-Studio!
  • Du weißt, dass es schwierig ist und die meisten Leute das nicht schaffen, oder?
  • Oh, davon kann ich dir nur abraten. Ein Kollege hat das probiert und ist gescheitert.
  • Na, schau mal an. Da denkt jemand, er wäre besser als wir. Haha.
  • Du gehst zur Therapie? Da gehen doch nur Knallköpfe hin?
  • Oh Gott, das könnte ich nie.
  • Damit kann man doch kein Geld verdienen. Mach lieber was vernünftiges.

…hast du bestimmt schonmal so oder ähnlich gehört.

Ein ehemaliger „Freund“ von mir, hat diese Sätze mehr als einmal in einem Gespräch mit mir und anderen fallen lassen.

Es ist extrem demotivierend – genauso wie die Katastrophen-Nachrichten, die den ganzen Tag auf unsere Gesellschaft einprasseln, untergraben solche Aussagen dein Selbstwertgefühl massiv.

Der Subtext von den Aussagen ist klar:

Du bist nicht gut genug, um das zu schaffen!

Erinnerst du dich noch an 5. Töte deine negativen Gedanken?

Es ist die selbe Lektion. Menschen, die dir keinen Erfolg gönnen und nicht wollen, dass sich dein Leben verbessert, haben nichts in deinem Leben zu suchen.

Genauso wenig, wie das kleine, eklige & böse Monster.

Sie können selber nicht glücklich sein, haben selber kein starkes Selbstwertgefühl und sind wie Steine des Zweifels, die dich runterziehen werden und nicht wollen, dass es dir besser geht als ihnen.

Deswegen solltest du dich von ihnen distanzieren.

Auch wenn es schwer erscheint.

Melde dich nicht mehr bei ihnen, gehe ihnen aus dem Weg und falls es zu einer Konfrontation kommt, kannst du ihnen sagen: „Du tust mir nicht gut.“

(Wenn du der Meinung bist, dass sie gerettet werden können, kannst du ihnen den Link zu diesem Blogpost schicken. Ob sie ihr Problem einsehen, ist eine andere Frage.)

Es ist wichtig, dass du dir klar machst, dass du nicht jeden retten kannst.

Du liest diesen Text hier ja gerade aus eigenen Stücken, weil du etwas ändern willst, weil du deinen Selbstwert stärken willst.

Du kannst niemanden dazu zwingen. Ein großer Teil der Gesellschaft fühlt sich in ihrem Opfer-Zustand geradezu wohl.

Meckern ist einfacher als Veränderung. Es erfordert Mut und Kraft sich zu verändern, mit dem Lesen dieser Sätze hast du einen gigantischen Schritt in die richtige Richtung gemacht. Glückwunsch!

Seitdem ich mich von den negativen Menschen aus meinem Leben entfernt habe, meine Prinzipien kenne und mehr als einmal gesagt habe „Du tust mir nicht gut“, hat sich mein Leben verbessert.

Ich bin glücklicher, motivierter, erreiche mehr und komme meinen Zielen Schritt für Schritt näher.

Fazit. Wenn du dein Selbstwertgefühl stärken willst…

…ist es unablässig, dass du dein Leben zum Positiven hin veränderst.

Es erfordert Disziplin, Mut und das ein oder andere Opfer.

Ich kann dir jedoch garantieren, dass dein Leben glücklicher und erfüllter wird, wenn du dich an diese 27 „Regeln“ hältst.

Bei mir war – und ist es – der Fall.

Ich hoffe, dass es bei dir auch so ist. Du kannst jederzeit auf diesen Text und die Regeln zurückgreifen, wenn du ins Straucheln kommst.

Druck sie dir aus, teile sie mit anderen Menschen, lese sie mehrmals, hinterfrage sie, tätowier sie dir auf den Hintern.

Mir egal,… So lange du daran arbeitest dein Leben erfüllter und lebenswerter zu machen.

„Wer bin ich?“ Finde mit diesen 27 Fragen heraus, wer du wirklich bist!

Tipp: Speichere dir diesen Artikel auf Pinterest oder als Lesezeichen, um immer wieder darauf zugreifen zu können, wenn du ihn brauchst!

Umso früher wir wissen, wer wir wirklich sind, desto besser. Denn dann wissen wir genau, was wir tun müssen, um unsere Ziele zu erreichen und glücklich zu werden.

Du kennst bestimmt den Spruch, dass „man sich selbst lieben muss, um jemand anderen lieben zu können“

Fakt ist: Es ist einfacher sich selbst zu lieben, wenn man sich selbst gut kennt.

Leider ist es nicht ganz so einfach, wie man es sich wünschen würde.

Und das aus zwei Gründen.

Erstens, weil die einzige Konstante im Universum die stetige Veränderung ist.

Das bedeutet, dass sich die Welt um dich herum und du dich selbst ständig veränderst und weiterentwickelst. Deswegen ändert sich dein Ich auch stetig.

Zweitens, sich selbst zu kennen, ist nicht so einfach, wie es erstmal klingt.

Es ist schwierig einen Anfangspunkt zu finden, deshalb sind die folgenden 27 Fragen perfekt geeignet, um sich selbst besser kennen zulernen!

Ich empfehle dir, dass du dir ein paar Minuten Zeit nimmst, damit du sie in Ruhe beantworten kannst.

(Wenn du gerade keine ruhige Minute hast, solltest du dir ein Lesezeichen setzen oder dir den Beitrag auf Pinterest merken).

Denk dran, du solltest dich selbst so gut wie möglich kennen.

So weißt du genau, was du tun kannst, um glücklicher und erfolgreicher zu werden.

Also, schnapp dir etwas zu schreiben und beantworte diese Fragen:

Was wolltest du werden, als du jünger warst?

Wer inspiriert dich am meisten und warum?

Wen würdest du gerne treffen und was würdest du fragen?

Welche Angewohnheiten würdest du am liebsten aufgeben?

Welche Angewohnheiten würdest du am liebsten haben?

Denke an eine Person, die du wirklich bewunderst. Welche Eigenschaften magst du an dieser Person?

Wie gefällt es dir, dich zu entspannen?

Wann hast du das letzte Mal etwas getan, wovor du Angst hattest?

Worauf bist du besonders stolz?

Wovor hast du am meisten Angst?

Wenn du heute sterben würdest, was würdest du bereuen, dass du es damals nicht getan hast?

Mit wem hättest du (wieder) gerne Kontakt und warum?

Welche Eigenschaften bewunderst du bei anderen?

Welche praktischen Fähigkeiten wünschst du dir?

Stell dir vor, du bist in 10 Jahre in der Zukunft. Was möchtest du zu diesem Zeitpunkt alles erlebt haben?

Was ist dein Lieblingsbuch/Film/Lied und warum?

Wenn du nur eine Sache an der Welt verändern könntest, was wäre das?

Was tust du unfassbar gerne für andere und dich selbst?

Hättest du in deinem Leben gerne mehr getan, was wünscht du dir?

Was begeistert dich?

Tu so, als wäre Geld unwichtig. Was würdest du dann tun?

In welchem Bereich deines Lebens fühlst du dich gerade am besten und warum?

In welchem Bereich fühlst du dich am schlechtesten und warum?

Springen wir ein Jahr in die Zukunft! Wo wärst du am liebsten und was tust du da?

Was war der schönste Moment deines Lebens?

Welchen Rat würdest du deinem 12-jährigen Ich geben?

Wie willst du anderen Menschen in Erinnerung bleiben?